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Blindflug...
am Okular ist zwar nicht gefährlich, aber doch potenziell frustrierend. Wahrscheinlich geht es nicht wenigen immer wieder mal so (mich eingeschlossen), dass man zwar mit Hilfe von grob auflösenden Übersichtskarten dicht an das Objekt der Begierde herangehüpft ist, es dann aber nicht mehr so recht weitergehen will. Das muss nicht sein, denn es gibt ja entweder GoTo-Teleskope (bäh: stumpfes Abfrühstücken, das, so ganz ohne den Reiz des Suchens, Findens und eben auch mal Verpeilens!) oder eben Aufsuchkarten.
Die hiesigen habe ich übrigens mit GUIDE 8 gebastelt, einer Software, die ich nach wie vor weiterempfehle.
Schnellzugriff
Erläuterung zum Messier-Katalog bzw. den Objekten der Saison:
In den Auswahllisten sind neben der Objektbezeichnung
noch Sternbild, Objekttyp (GX: Galaxie, GH: Galaxienhaufen, OH: Offener Haufen, KH: Kugelhaufen, PN: Planetarischer Nebel, QSO: Quasar,
NB: Nebel, HN: Haufen mit Nebel, SN: Supernovaüberrest), die Helligkeit in Größenklassen
und die Größe in Bogenminuten notiert.
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Der Messier-Katalog
Einer der klassischen Deepsky-Kataloge ist sicherlich derjenige von Charles Messier (1730 - 1817),
dem es kurioserweise gar nicht auf die Objekte selber ankam. Er hatte deren Koordinaten lediglich
verzeichnet, um sie nicht mit Kometen zu verwechseln.
Das Resultat - je nach Quelle 102, 109 oder 110 Eintragungen - ist ein Sortiment prächtiger
Objekte, die auch mit kleinen bis mittleren Amateur-Instrumenten schon leicht beobachtet werden
können.
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Objekte der Saison
Im Laufe des Jahres tut sich ja eine ganze Menge am Firmament. Deshalb gibt es hier jahreszeitlich
gegliederte Karten mit den Deepsky-Objekten des Dionari Astro-Newsletters, wobei ich im allgemeinen
darauf geachtet habe, dass diese Objekte schon in kleinen bis mittleren Teleskopen gesichtet werden
können.
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Erläuterung zu den Carbon-Sternen:
Die Carbon-Sterne sind nach Rektaszension aufsteigend angeordnet, neben der Sternbezeichnung findet sich der B-V-Farbindex sowie die Helligkeitsangabe des HIPPARCOS-Datensatzes.
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Carbon-Sterne
Weil ich rote Carbon-Sterne (das sind Sterne gegen Ende ihrer Laufbahn, die ihren Energiehaushalt nun teilweise durch die Fusion von Kohlenstoff decken und sich dabei ausdehnen sowie an der Oberfläche abkühlen) ziemlich prima finde, aber nicht nur zufällig über sie stolpern möchte, habe ich mit Hilfe dieser Liste Kärtchen für diejenigen Sterne gebaut, die einen B-V-Farbindex von wenigstens 2.0 (zum Vergleich: Antares kommt auf 1.9) sowie eine visuelle Helligkeit von mindestens 8.0 mag erreichen.
Obacht: Carbon-Sterne sind in der Regel variabel, so dass die Helligkeitsangabe nur als Richtwert dienen kann.
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Erläuterung zu den Quasaren:
Die Quasare sind nach Rektaszension aufsteigend angeordnet, neben der Katalogbezeichnung steht der Betrag der Rotverschiebung z sowie die Angaben des Veron-Katalogs zur visuellen Helligkeit.
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Helle Quasare
Kann man Quasare, diese seltsamen 'Sternchen', die sich anhand ihrer Rotverschiebung als enorm weit entfernte und damit extrem leuchtstarke Galaxienkerne herausgestellt haben, tatsächlich nur in großen Teleskopen sehen?
Nicht unbedingt - der Abgleich des Quasar-Katalogs von Veron (10. Ausgabe, 2001) mit SIMBAD und dem KHQ von Wolfgang Steinicke sowie hilfreiche Hinweise von Stefan Karge haben immerhin noch 3 Objekte erbracht, die visuell heller als 14 mag sind sowie eine positive Deklination haben.
Für jeden Quasar gibt es eine Übersichtskarte (5° x 7.5°, stellare Grenzgröße 10 mag) mit drei Telradkreisen. Der zentrale Kreis ist zur Orientierung auch in der Aufsuchkarte enthalten. Diese misst 30' x 45', die stellare Grenzgröße ist hier 0.2 mag schwächer als die visuelle Helligkeit des jeweiligen Quasars.
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Stand: 16.12.2004
Astronari ist die Deepsky-Spielwiese von
Steffen Naumann
Steifensandstr. 3
14057 Berlin
Germany
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